Sternzeichen Fische: Die besten Kräuter und Pflanzen für die Fische-Zeit

Pflanzen des Sternzeichens Fische

Die spirituelle Qualität des astrologischen Fische-Zeitraums

Die Qualität des astrologischen Fische-Zeitraums (19. Februar bis 20. März) ist die des darin konzentrierten Themas der Auflösung und Durchschauung von vermeintlich festen Strukturen zugunsten des Feinstofflichen, das dahinterliegt – ein Vorgang, der uns leicht Angst macht, weshalb er gern unbewusst betäubt und verdrängt wird durch mehr von dem, was scheinbar festigt: das arbeitsame Getriebe der Welt, in der für Zeitlosigkeit und bewusste, schöpferische Langeweile weder Zeit noch Raum zu sein scheinen.

Alle Tierkreiszeichen bestehen, astronomisch gesehen, aus komplexen Sternenhaufen, die seit alters her die Menschen zu den nach außen projizierten inneren Seelenbildern und deren Inhalten inspiriert haben.

Das Tierkreiszeichen Fische ist hier die große Ausnahme: Wenn sich z. B. in der Jungfrau, im Löwen, im Schützen etc. viele Sterne zu einem Komplex formen, finden wir im Fische-Zeitraum des Sonnenlaufs ein großes Nichts. Wo Sterne einen Rahmen und Raum symbolisch begrenzen sollten, ist nichts weiter als Leere – vergeblich sucht unser Auge an dieser Stelle am Himmel nach konkretem Halt und Symbol.

So ist diese Stelle im Zodiak gleichermaßen das große ungestaltete Potential und die unbenennbare, scheinbare Bedrohung aus dem Hintergrund.
Potential, weil nur im Nichtmateriellen alles möglich sein kann und jede Form von Materie in sich durch den darin enthaltenen feinstofflichen Logos geformt und erhalten bleibt, und Bedrohung deshalb, weil es uns mit der letztendlichen Tatsache konfrontiert, dass wir selbst in der Identifikation mit den Strukturen unseres Ichs ebenfalls jederzeit vom Leben daran erinnert werden können, wie leer diese Rolle in Wahrheit ist und wie viel davon nur ein Schauspiel darstellt, das unbewusst für uns und andere als Teil der Anpassung an die gesellschaftlichen Zwänge abläuft und somit von unserem wahren Wesen (ebenfalls Thema der Fische) neurotisch ablenkt.

 

Fische – das Zeichen der Auflösung des Ichs

Die Menschen sehnen sich nach Erlösung und Transzendenz (auch Themen des Fische-Zeitrahmens), und zugleich ist das darauf ausgerichtete Leben oft nur ein weiterer Ablenkungsversuch von der Tatsache, dass es nicht wirklich noch etwas zu tun gäbe, wäre man nur fähig, sein Ich zurückzunehmen, anstatt sich selbst immer weiter ausgestalten zu wollen und somit eine Scheingröße zu erzeugen, die nur in der vom Ganzen getrennten Form ihre Substanz sucht und Berechtigung hat.

Die alles kennende und erlebt habende Energie der Fische (das Tierkreiszeichen Fische steht am Ende des Zodiaks und hat somit alle vorherigen Entwicklungsstufen schon durchlaufen) hat die Eigenschaft, genau solche Scheinstrukturen zu durchschauen und aufzulösen, damit wir von ihnen erlöst werden. Dagegen allerdings wehrt sich – aus weltlich gesehen verständlichen Gründen – unser abgetrenntes Ich, weil es dieses Infragestellen von Seiten einer höheren Warte relativiert und zu einer Bescheidenheit (auch Thema des Fische-Archetyps) ermahnt, die dem Selbstverständnis unseres Ichs konträr läuft und es schwächt. So nimmt es auch kein Wunder, dass – neben der Jungfrau, dem Oppositionszeichen der Fische – Menschen mit persönlichen Fische-Planeten in der Alltagswelt am meisten mit Selbstwertthematiken zu kämpfen haben, da ihre archetypische Aufgabe ja nicht das Ausgestalten, sondern die Auflösung des Ichs beinhaltet.

 

 

Die Heilungsachse Fische und Jungfrau

Bedingt durch das auch in der Metaphysik geltende Energieerhaltungsgesetz (Energie kann nie verloren gehen, sondern sich immer nur in ihrer Form wandeln), erleben wir die Energie von Fische/Neptun, wenn wir sie nicht bewusst in unsere Gesamtpersönlichkeit integrieren können, als eine nicht einordenbare und benennbare Bedrohung aus dem seelischen Hintergrund, gegen die keine Aktivität in der materiellen Welt als Antidot wirkt und die auch von der Schulmedizin und ihrer Gerätschaft im Falle von Symptomen meist nicht klar diagnostizierbar ist. Somit ist auch der Bereich der sogenannten „Psychosomatik“ ein Thema, das wir astrologisch am häufigsten in der Fische/Jungfrau-Achse antreffen, die somit auch die Heilungsachse im Tierkreis verkörpert. Wo die Jungfrau den Körper durch bewusste und praktische Anwendung der Gesetze der Hygiene, Diätetik und bewussten Anpassung gegenüber den Anforderungen der Außenwelt heilt, erlöst der Fische-Archetyp die im Körper inkarnierte und gespiegelte Seele, indem er in seiner Priesterschaft die seelischen Krankheitsherde und Konflikte durch Bewusstmachung erlöst und deren verschattete Erscheinungsformen (Neurosen, Süchte, psychosomatische Symptome) als Spiegel unnötig macht.

 

Der Weg der Fische: Innenschau statt Ablenkung

Der große Trick mit der Energie der Fische ist der, dass man (vor allem, wenn man in der Geburtsradix stark von ihr geprägt ist – also persönliche Planeten in den Fischen, im 12. Haus oder starke Neptun-Aspekte hat oder gerade einen starken Neptun-Transit über wichtige Punkte in der persönlichen Radix erlebt) sein Ich im biblischen Sinne zurücknehmen lernt („Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe“ – gemeint ist der von Neptun/Fische und nicht der einer externen und meist fragwürdigen Autorität), indem man die Bewusstseinsenergie nach innen richtet, anstatt sie nur nach außen fließen zu lassen und dadurch von den äußeren Bildern der Erscheinungswelt bestimmt zu werden. Wer die eigenen, innerseelischen Bilder wahrnehmen lernt, kann sein Leben leichter von innen heraus bestimmen und sich aus den Zwängen der Gesellschaft erlösen. Dies ist gemeint, wenn etwa ein Hermann Hesse dasselbe in anderen Worten ausdrückte: „Wem das Schicksal von außen kommt, den erlegt es wie einen Hirsch; wem es von innen kommt, den macht es zu einem Gott.“

 

 

Transformation durch Bewusstwerdung

In dieser Innenschau, die auch meisterhaft in den Jofra-Archetypen-Bildern dargestellt ist, beginnt sich nach und nach unsere Identifikation mit den nur scheinbar festen und realen Gegebenheiten unseres Lebens zu verfeinern und durch Auflösung der vorher unbewussten Strukturen zu verwandeln. Wir werden gewahr, dass sich in uns ein weiter Ozean (Neptun/Fische) an Energie sich stetig wandelnder Form findet, welcher auch vor unserer gesellschaftlichen Rolle keinen Halt macht, wenn wir es angstfrei zulassen lernen.

Plötzlich wird uns klar, dass es in uns Wesensanteile gibt, die von unserem saturnischen Ich zugunsten seiner Stabilität durch externe Moralitäten lange zurückgedrängt oder plutonisch unterdrückt wurden.

Wenn wir es schaffen, diese Anteile bewusst in unsere Persönlichkeit zu reintegrieren, werden wir wahrhaftig erlöst, und die hintergründige Angst und scheinbare Bedrohung des Fische-Archetyps ist plötzlich verschwunden und macht Platz für eine alternative Sicht auf sich und die Welt. Aus diesem Standpunkt heraus kann unser Leben voller und von einer immensen inneren Kraft getragen neu gestaltet werden.

Man erlöst sich plötzlich selbst und sucht (jede Form der Sucht ist ja auch ein Schattenthema des Fische-Archetyps) nicht mehr länger im Außen nach Rat und Erlösung, sondern ist wieder an sich selbst angedockt und von ihm getragen und geführt („Ich und der Herr sind eins“, wie Jesus es nannte).

 

Fasten und Rückzug im Fische-Zeitraum

Es macht Sinn, dass im Fische-Zeitraum auch das Fasten seine zeitliche Entsprechung in vielen Religionen findet. Solange es sich nicht nur um ein von einer externen Kraft auferlegtes und ohne wahrhaftige innere Anteilnahme leeres Ritual handelt, kann das bewusste Verzichten auf unnötige externe Genussmittel, Gewohnheiten, Reize und Sensationen uns stark dabei unterstützen, das Bewusstsein in den inneren Raum hinein zu erweitern.

Zu Beginn werden wir zunächst auf vieles stoßen, das uns unbequem und lästig erscheint. Doch wenn wir es schaffen, dies auch „sein“ zu lassen und uns bewusst in diesen Raum hinein zu entspannen (ohne gleich wieder in Insta, Netflix, Spotify, Bücher etc. Halt durch Ablenkung zu suchen), werden auch die schönen und herzöffnenden Energien unseres Fische-Anteils allmählich ihren Weg zu uns zurückfinden und uns merken lassen, dass wir von etwas getragen und unterstützt werden, das größer ist als wir.

 

Neptun, der Planet der Fische und Hüter der inneren Ozeane

 

Die Balance zwischen Neptun und Saturn

Diese Prozesse sind kein Freibrief dafür, sich gehen zu lassen und ein gesellschaftlicher Drop-out zu werden. Wie im Leben geht es auch in der Astrologie um ein individuelles und zeitliches Abwägen und Ausbalancieren von Kräften. Nimmt der Fische/Neptun-Archetyp in uns zu sehr überhand, erlebt man sich meist als arbeitsscheuer, unklarer, undefinierbarer Phantast und kindischer Schwärmer, der vor keiner Ablenkung und Selbsttäuschung Halt macht.

An Saturn – und damit an der Selbstverantwortung – führt, wenn man ein erwachsenes Leben führen möchte, noch immer kein Weg vorbei. Wer jedoch Fische und Neptun gut integriert hat, kann zum Aggregatszustandswandler zwischen diesen beiden seit jeher scheinbar verfeindeten Polen und Archetypen werden.

Die ganze Bibel ist im Endeffekt nichts anderes als eine Abhandlung der Dialektik von Satan (Saturn) und dem Herrn/Gott (Neptun). Und auch in dieser (leider immer wieder veränderten und manipulierten) Gebrauchsanleitung für das menschliche Bewusstsein meint schon der Hauptprotagonist Jesus: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ – gemeint ist: Der Mensch hat beiden Kräften, der externen und der inneren Energie bzw. dem Bewusstsein, zu dienen.

Wer die Fische/Neptun-Energie als Freibrief zur Umgehung von Saturn nutzt, endet meist als ein sich selbst und andere täuschender Süchtiger, Scheinopfer und Energieparasit, der sein Nichtstun hinter Ausreden verbirgt.

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft allerdings kommt das Opfer an die Fische/Neptun-Instanz häufig zu kurz, und solange dies so bleibt, dürfen wir uns sowohl persönlich als auch kollektiv nicht wundern, wenn wir süchtig Suchende bleiben, anstatt in uns selbst endlich anzukommen, indem wir den inneren Bildern wieder den Raum geben lernen, der ihnen zusteht.

Pflanzen des Sternzeichens Fische – Reishi, Blauer Lotus, Passionsblume und Zitronenmelisse

Pflanzen und Kräuter für das Sternzeichen Fische

In der Pflanzenwelt gibt es viele Vertreter des Fische/Neptun-Archetyps, und die stärksten unter ihnen sind ohne Zweifel alle als „psychoaktiv“ oder „entheogen“ bekannten Pflanzen wie: Psilocybin, Ayahuasca, Meskalin etc. Sie alle haben eines gemein: Sie öffnen für eine gewisse Zeitdauer dem Herrn der Fische – Neptun – Tür und Tor in unser bewusstes Sein. Wir können mit ihrer Hilfe für Momente dem Alltags-Ich komplett enthoben sein und erfahren, was es heißt, wenn der „Erderschütterer“ – wie Neptun bei den Griechen auch genannt wurde – sich in uns entfaltet und die Mauern unserer Alltagspersona und deren Identität oft komplett niederreißt.

Diese sogenannten Meisterpflanzen gehören in rituelle Rahmen und in die Hände von speziell geschulten Druiden, Schamanen oder Heilern, die fähig sind, diese Energien zu halten, ohne von ihnen hinweggeschwemmt zu werden. Findet eine solche Öffnung in einem falschen Setting oder einem dafür noch nicht reifen Bewusstsein statt, sind die Gefahren einer dauerhaften Destabilisierung der Gesamtpersönlichkeit enorm. Man sollte, gerade weil es immer mehr Mode wurde, diese Räume in der Gesellschaft zu öffnen, umso bewusster in sich hineinhören, ob ein Pflanzendeva einen wirklich von innen her ruft oder ob nur die Neugier des Ichs einen dazu verführen will.

Regelmäßige Meditation ist ein langsamerer, aber dafür sicherer Weg, um das Reich der Fische immer mehr im „normalen“ Leben zu integrieren. Zehn bis fünfzehn Minuten bewusst in sich hineinlauschen und den Atem beobachten können bei dementsprechend sensiblen Individuen schon reichen, um den Vorhang, der uns im Alltag von Neptun trennt, sachte immer weiter zu öffnen.

Pflanzen, die Neptun/Fische im Alltag sicher erfahrbarer machen, sind:

Die Zorn, Wut und Entzündungen besänftigende Zitronenmelisse etwa, die deshalb bei viraler Belastung so gut wirkt, weil sie unseren Charakter als Ganzes in seiner Feinheit befriedet und aggressive Brandherde unnötiger macht, genauso wie alle Meeresalgen, die – abgesehen von ihrem Mineralreichtum und ihrer neptunischen Herkunft – den Körper und vor allem das Lymphsystem (unseren Mini-Ozean) von saturnischen Verhärtungen und Ablagerungen erlösen.

Die Zitronenmelisse ist auch ein guter Spiegel für die Hochsensibilität, die Fische-Planeten eigen ist – in der Herstellung des extrem kostspieligen, weil sehr schwer zu gewinnenden ätherischen Öls der Melisse hat man festgestellt, dass die Stimmung der Arbeiter am Feld und auch die Art und Weise, wie die Melisse geerntet wird, entscheidend zu einem Mehr oder Weniger des Ölertrags beiträgt. Genauso verhält sich auch ein Fische-Planet im Alltag – er repräsentiert eine feine, sanfte und meist leise Stimme, die, wenn sie nicht gehört wird, schmollend wieder verschwindet – so wie es auch unsere innere Stimme tut, wenn wir sie zu oft bewusst überhören oder ignorieren.

Der das Zeitempfinden und Gaba System entspannende Amanita Muscaria, ist ein weiterer Vertreter des neptunischen Reiches, der, wenn rituell angewendet, ebenfalls dazu beitragen kann, uns auf entspannte Art und Weise von einem zu viel an Saturn zu erlösen.

Blauer Lotus Blüten sind seit alters her eine edle Art, die Schwelle zu Neptun/Fische sanft zu überschreiten und ein Meer;-) an Phantasie und Ruhe in sich zu erfahren.

Wer es wie die alten Adeligen Chinas bevorzugt, der erwählt den sogenannten „Duanwood“ Reishi als seinen Verbündeten. Dieser wurde nicht umsonst von den alten Taoisten, die Unsterblichkeit und Weisheit in such suchten, als Mittel der Wahl verwendet wenn es galt die tägliche Meditationspraxis und Tiefe zu erleichtern und zu verfeinern.

Perlenpulver ist ein weiterer Geheimtipp, wenn es gilt die Verbindung zur inneren Feinheit, Sensibilität und reinem Herzen wieder zu erschließen oder zu stärken. Laut Ron Teeguarden ist es eines der potentesten „Shen“ Tonikas – also Mitteln, die die oberen Chakren ab dem Herzen öffnen und stärken.

Auch die Passionsblume gehört zum Reich der Fische. Mit ihrer sanft beruhigenden und herzöffnenden Signatur hilft sie, das rastlose Gedankenkarussell zu besänftigen und den Geist wieder in den weiten, stillen Ozean des inneren Erlebens zurückzuführen. In unserem Dream Tee, der unter anderem Passionsblume enthält, kann diese Qualität auf besonders harmonische Weise im Alltag erfahren werden.

Dream Tee mit Passionsblume – Kräuter für Ruhe und Intuition im Fische-Zeitraum

Wenn Du noch mehr über diese und andere wundervolle Pflanzenhelfer erfahren möchtest, abonniere jetzt unseren Newsletter und erhalte das Booklet „Pflanzenkraft“ gratis als E-Book sowie unseren Vitalpilz Guide „Mushroom Magic“, einen Gutschein als Willkommensgeschenk und noch vieles mehr.

Autor Alexander „Alexier“ Possegger beschäftigt sich seit 20 Jahren mit den Themenbereichen Ernährung, holistischer Astrologie und ganzheitlicher Lebensführung mit dem Schwerpunkt Psychosomatik als Wachsstumschance. Er bietet Beratungen und Ausbildungen im Raum Wien an und wenn Zeit bleibt, widmet er sie seiner Kunst, mit der er persönliche und kollektive Strömungen bildlich verarbeitet.

Du willst einen Termin bei ihm:

[email protected] oder +436506357370


Häufige Fragen zum Sternzeichen Fische und Pflanzen

Welche Pflanzen passen zum Sternzeichen Fische?
Typische Pflanzen der Fische-Energie sind Reishi, Blauer Lotus, Passionsblume, Zitronenmelisse und Perlenpulver. Sie unterstützen Intuition, Sensibilität und inneres Gleichgewicht.

Warum sind Pflanzen dem Sternzeichen Fische zugeordnet?
In der astrologischen Pflanzenkunde spiegeln bestimmte Pflanzen die energetischen Qualitäten eines Tierkreiszeichens. Beim Sternzeichen Fische sind dies vor allem Pflanzen, die das Nervensystem beruhigen, Intuition fördern und spirituelle Tiefe unterstützen.

Schreibe einen Kommentar